Über mich

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Ja, ist es nicht schön, das wir in einer Zeit leben, in der jede/r Irre einen Blog haben kann? - Hier ist meiner.^^ Willkommen in der Waschmaschine. Mal geht´s drüber, mal geht´s drunter, halt je nach Waschgang. Und IMMER verschwindet eine Socke, aber lassen wir das jetzt. Zu finden gibt es hier für den geneigten Leser: Von "Buntwäsche" für Konzerte auf denen ich rumgeturnt bin bis hin zum "Schleudergang" für kleinere oder größere cholerische Anfälle. Und das "Nähkästchen"! Das darf man nicht vergessen! In diesem befindet sich Musik , die mir gerade ans Herz gewachsen ist... Momentan bin ich unterwegs. Daher wird für das nächste halbe Jahr (ca. bis März 2012) Alltägliches und Kurioses aus beautiful Canada berichtet. Das ganze wird dann unter dem Label "Wäschekorb auf Abwegen" abgelegt. So long and thanks for all the fish! ................Ach, und bevor ich´s vergesse: Für den infantielen Spaß zwischendurch: Wer möchte, kann was in mein Gästebuch malen^^ http://www.graphicguestbook.com/dunkelbunt83 Amen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sonntag, 18. Dezember 2011

Grüner Abenteuerspielplatz

Einer der wirklich besten Vorteile an Vancouver ist, dass man trotz Großstadt bei schönem Wetter immer schnell draußen in der Natur ist. Heute war mal wieder so ein sonniger Sonntag, an dem man nicht zu Hause sitzen wollte. Daher machten wir uns auf die Socken Richtung Lynn Canyon. Eine Stunde  Fahrt und wir kamen in einem zauberhaften gemäßigten Regenwald an, durch den der Seymor River fließt.



Seymor River







Urwald







 Na, wenn das mal nicht niedlich ist :)








Blick von der Suspension Bridge





Gehste durch den Urwald, steht da n Weihnachtsbaum rum...ts...


Und zum Schluss noch n Foto von dem wunderschönen nebeligen Rice Lake. Gute Nacht und schöne Woche^^


Samstag, 17. Dezember 2011

Ein wenig Weihnachtsterror


Ein wirklich kleiner Einblick in den Weihnachtsbeleutungswahnsinn, der hier so abgeht^^



Könnte ja auch anders laufen...


Montag, 12. Dezember 2011

Ne, sach nur...

...isses schon wieder so lange her, dass ich gepostet hab. Time waits for no one...hach ja.
Ok, steigen wir ein:

Letzte Woche gaben BISON BC mit den SLOW LEARNERS und TOBEATIC im Fortune Sound Club ihr Bestes. Um es vorweg zu nehmen: die ersten beiden Bands waren nicht so.
TOBEATIC, eine lokale "selbsternannten Rockband" war eigentlich ganz nett...glaub ich zumindest mal...aber ich kann mich beim besten Willen an kein einziges richtig gutes Lied bzw. keine einzige Passage erinnern, bei der ich "oh, nett!" gedacht habe...da haben auch die drei Gitarristen nicht wirklich viel geholfen. Buchen wir es unter "ganz nett " ab ;)
SLOW LEARNERS trällerten dann als nächstes ein ganz fluffiges Irgendwas in Schulbandmanier runter  *gähn*. Bonus gab´s für die Schlagzeugerin. Lied von ihnen gibt´s hier .


Dafür fand ich BISON ja mal richtig gut. Während die anderen Bands sich auf der Bühne stapelten bzw. brav und anständig ihr Programm runterleiherten gaben die Jungs Vollgas. Da machte dann auch endlich mal die fantastische Soundanlage in dem Laden Spaß!



Jaaa...das war letzte Woche. Heute war mein zweiter Arbeitstag  bei AspenClean. Putzen ist kein Traumjob, aber nach Fließbandarbeit mal ganz nett. Dazu kommt, dass unsere neuen Mitbewohner Andrea und Ivan da ebenfalls arbeiten und wir das Auto von der Firma nach der Arbeit bekommen.  "Dekadent" ist etwas untertrieben beschrieben für die Häuser, die wir putzen. Aber welcher Normalsterbliche kann sich hier in der teuersten Stadt Kanadas auch ne Putzfrau leisten. Gab dann heute auch mal direkt Weihnachtstrinkgeld. NICE! :)

So, ihr, die ihr das nun lest: Ich verharre jetzt noch eine Weile in diesem furchtbaren Moment, in dem meine geliebte Mitbewohnerin sagte: "Oh, der Justin Biber hat ein Weihnachtsalbum gemacht- das muss ich mal runterladen."


.....Help!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Kurios...

Keine Ahnung, warum ich das Lied auf einmal in meinen Kopf hatte... Ich hoffe wirklich, dass man es sehen kann! Wonderfull :)


Tiny Tim - Living in the Sunlight
(die Spongebobfans erkennens vielleicht)

Sonntag, 4. Dezember 2011

Gute Nacht...







Donnerstag, 1. Dezember 2011

Wir schreiben den 1. Dezember 2011,

die Sonne scheint durch die milchig-verschmutzten Fenster. Es ist ein guter Tag. Kalt und klar. Man kann heute bis zu den Bergen sehen. Es liegt etwas Schnee auf den Spitzen. Es ist nicht nur ein guter, nein, es ist ein sehr guter Tag. Oben spielt die Landlady Klavier. "My favourite things". Der ganze Tag liegt vor mir. Frei zu tun, was ich möchte. Ich habe gekündigt. Wieso warten bis man gefeuert wird, wenn man seinen Arbeitgeber auch selber feuern kann. Die Leute werde ich vermissen, ihre Geschichten werde ich mitnehmen... Ich rappele mich auf und bringe die Pfanddosen zurück...also, das mache ich gleich. Wirklich gleich...also sobald ich das hier abgetippt habe. Und noch eine Tasse Kaffee getrunken habe. Und die Nachrichten geschaut habe. Und herausgefunden habe, wie ich jemanden, der nicht aus Deutschland kommt, die Sache mit den Nazis und dem Verfassungsschutz erklären kann. Naja, werde ich wohl hinbekommen. Allerdings nicht ohne zu lachen. Die Sache mit den Titanic-Postern, die Unbekannte jetzt aufgehängt haben...Naja, das wird wohl auch nicht ohne ein Schmunzeln gehen. Wer kommt den auch schon darauf, dass es in Deutschland tatsächlich Nazis gibt - sogar organisiert?  Georg Kreisler ist tot...Degenhardt auch...November war kulturell gesehen irgendwie n schlechter Monat. Im Oktober haben sie wenigstens noch das Säbelzahneichhörnchen entdeckt.  Dezember kann nur besser werden. Warum?... Ich bin verliebt. Verliebt in Bison B.C.. Die spielen nächste Woche hier. Kannte ich gar nicht und freu mich drauf.  Jetzt muss ich aber die Pfanddosen wegbringen...Wirklich!





Update 02.12.2011:

Die Pfanddosen sind weg. (Übrigens nehmen die hier nicht mehr als 48 Dosen pro Kunde zurück. Tzzzz!).


!




 Dickes Grinsen: Heute erstanden und nur noch sechs mal schlafen :]



Samstag, 12. November 2011

Eigentlich...

Eigentlich hatte ich ja feierlich gelobt öfter zu posten... Eigentlich ist das auch schon wieder fast nen ganzen Monat her...Eigentlich sollte ich mich dafür schämen...Eigentlich..."Actually"........Mach ich aber nicht ;)

Warum auch? Langsam, still und heimlich hat sich auch hier ein klein wenig Alltag eingestellt, der aus Wochenenden und Arbeitstagen (naja und auch kleinen Kuriosa)  besteht.

Wir arbeiten immer noch bei Purdys, allerdings seit letzter Woche in der Frühschicht und haben neue Leute dort kennen gelernt. Es sind so unglaublich nette (und teilweise so unglaublich verrückte) Menschen dabei. I like it!  Lange geht´s wohl auch nicht mehr bei Purdys, denn circa in nem Monat werden wir von ihnen auf die Straße gesetzt. Bis dahin mag ich aber noch einen ziemlich netten Mitarbeiter von mir vorstellen: Victor.

Victor, ich kann es einfach nicht anders sagen, ist einfach ne coole Socke. Er lebt zusammen mit seinem Bruder in Surrey und ist ein so ne Art in die Jahre gekommener Anarcho-Oldschool-Punk. Er malt ziemlich gute Karikaturen von berühmten Leuten. Wer möchte: Hier. Sein Bruder ist ebenfalls n richtig netter Typ und ebenso Tool begeistert wie ich ( und hat sowieso einen exzellenter Musikgeschmack!). Daneben gibt´s natürlich noch viele andere Leute bei Purdys.^^

Ahhhh, da wir gerade beim Thema Musik waren: Ich lausche gerade die Band VERMA. Gehört und verliebt: Salted Earth. Hat´s mir echt angetan. Album kann man sich kostenlos hier runterladen.



Natürlich haben wir Halloween mitgenommen und den Spaß mit dem Verkleiden mitgemacht. Meine Wenigkeit gab sich als Spoon murderer aus und hatte eine zauberhafte Begleitung, die ausgebildet wurde als Metzgermeisterin. Leider auf diesem Bild ohne Axt und Beinstumpf. Viele Canadier schwören auf die "Haunted Houses", die Gruselhäuser in denen man für einen kleinen finanziellen Aufwand bespaßt wird...wir schworen auf Bier, selber Leute gruseln und sind nach Downtown.  Es hatte schon etwas befreiendes wildfremde Leute auf der Straße ohne ein Wort zu sagen mit einem Löffel zu schlagen. Könnt ich öfter machen...*seuftz*


Tschjoar, so ziehen die Tage vorrüber und es ist schon recht herbstlich hier. Dem Rememberence Day sei Dank, haben wir dieses Wochenende mal 3 Tage frei. Jubel-jubel! Freu-freu! Alle Kanadier tragen daher momentan auch die Poppys, die roten Mohnblumen. Das Rot soll an das Blut der gefallenen Soldaten aus den beiden Weltkriegen erinnern und gleichzeitig an rote Mohnfelder, die Hoffnung aus dem Gedicht Flanders Fields symbolisieren.  Mich erinnern sie an Herbst. Ich schließe daher jetzt erstmal mit einer Herbstimpressionen.Shalom


Sonntag, 16. Oktober 2011

Welcome to Purdys


So! Lange gab´s hier nichts mehr. Mein letzter Blogeintrag ist auf mysteriöse Weise verschwunden und ich war schlicht und einfach zu faul etwas neues zu tippen. Whatever, hier bin ich wieder. Gibt als kleine Entschädigung dafür jede Menge Bilder. Angeschnallt, los geht´s:

Das Couchsurfing haben wir gemeistert. Marc war ein netter, älterer Typ, der wohl schon in der ganzen Welt unterwegs war und uns den ein oder anderen nicht touristischen Tipp für Vancouver geben konnte. Letztendlich sind wir aber nur eine Nacht dort geblieben...lieber erstmal wieder zurück ins Hostel.  Dort haben wir noch ein paar Tage mit Strand, Möwen und lustigen Gesprächen verbracht. Eine ziemlich krasse Doku über Hastings haben wir auch  geschaut. Wer möchte, kann sich das ja mal reinziehen. Sind halt schon heftige Bilder dabei. 


Zwischenzeitlich waren wir auch schon im Rickshaw Theater (Hastings) auf einem Konzert  (Alcest, Junius und Enslaved) und danach noch ein wenig unterwegs in den Bars. Merkwürdige Gestalten laufen einem dort über den Weg. Alleine würde ich da nicht losziehen, denn man wird alle 5 Minuten von einem der Obdachlosen oder vollkommen verwirrten Menschen angesprochen. Aber in ner Gruppe ist das absolut ok. Und im Rickshaw gibt´s halt auch echt gute Konzerte und wer hat schon Bock nach nem Konzi direkt nach Hause zu fahren, wenn man nicht arbeiten muss? ^^ Bilder vom Theater gibt es hier.  Klein und gemütlich, nur die Akustik könnte besser sein...


Bild in unserer Wg: Maybe a Bob Ross?
Für die nächsten Monate leben wir also erstmal in Vancouvcer bzw. in unserer neuen Wg mit einem anderen Mitbwohner und, naja, was soll ich sagen: es gab schon die ein oder andere Party. Gestört wird diese Idylle nur durch´s Arbeiten.









Purdys Schokoladenfabrik
Arbeit haben wir erstmal bei Purdys gefunden. Das ist sowas wie Willy Wonkas Schokoladenfabrik, leider nur nicht so witzig. Wir arbeiten von 15:30 bis 12 Uhr nachts und verpacken Schokolade. Vorteil: Man kann Schokolade essen - Nachteil: Es ist Akkordarbeit.  Die meisten stammen aus Taiwan, Philipinen, Vietnam und China. Ich hasse meine Supervisorin Alice :D  Sie ist eine kleine asiatische Frau und verbreitet eine unglaubliche Hektik. Die anderen Menschen, die dort arbeiten sind zum Glück ziemlich cool..Naja, Arbeit halt...

Zurück zu erfreulicheren Dingen: Mit unserem Mitbewohner haben wir gestern einen kleinen Ausflug gemacht. Wir waren am  Shannon Fall und danach gab´s Kaffeeklatsch am Strand. Sehr schön war´s :)

Shannon fall

















 So, das war´s erstmal wieder von meiner Seite. Ich gelobe feierlich nun öfter zu posten! Meinen Unileuten wünsch ich einne guten Start ins neue Semester. Ein kurzes Tränchen noch für´s Death Feast, dass es jetzt nicht mehr gibt. Stattdessen Extremfest...naja...Rinjehauen!

[DANKSAGUNG AN DIE FOTOGRAFIN, FRÄULEIN USCHI VAN TAMTAM]



Kaffeeklatsch Beach

Kaffeeklatsch Beach

Kaffeeklatsch Beach

Der Kaffeeklatsch Beach

Sonntag, 25. September 2011

Day 6

Hey folks,

unglaublich, dass wir erst 6 Tage hier sind. Irgendwie fühlen wir uns schon zu Hause und morgen geht´s erstmal mit dem Couchsurfing los. Wir haben einen netten Host, Mr. Marc, gefunden, bei dem wir erstmal bis Dienstag bleiben können...vll noch etwas länger, aber das sehen wir dann, wenn wir ihn morgen Abend face-to-face gesehen haben... 
Daneben geht morgen die Jobsuche richtig los. Achtung, ihr kanadischen Arbeitgeber: Wir kommen und wollen Arbeit! :D Die kanadische Kurzbewerbung "Resume" haben wir heute getippt. Besonders positiv ist uns dabei aufgefallen, dass dort weder Geschlecht noch Religion noch ein Foto rein darf. Die Kanadier sind halt ein Völkchen, dass niemanden diskriminieren will. Gerade in Vancouver hat man nämlich auch einen ziemlich großen ethnischen Mix aus Inder, Japaner, Chinesen, Koreaner und was weiß ich noch...

Zu Fuß unterwegs wurden von uns der Stanley Park und Gastown unsicher gemacht.  Stanley Park ist ein riesiger Park direkt gegenüber der Skyline von Vancouver. Dort gibt es ein riesiges Aquarium (das uns aber zu teuer vom Eintritt her war) und einen kleinen Küstenregenwald. Und natürlich Deadmans Island, das früher mal ein Friedhof war. Wir sind aber nur ein gaaanz kleines Stück dort gelaufen, weil er einfach soooo riesig ist. Naja, GANZ Vancouver ist einfach mega riesig: Mit dem Bus bräuchte man laut unseren Quellen 4 Stunden von einer Ecke von Vancouver zur anderen, nur um mal kurz die Relationen aufzuzeigen. 
Skyline bei Tag vom Stanley Park aus

Goose im Stanley Park
Gastown clock
In Gastown ist das Party-/Touristenviertel. Dort gibt es wahnsinnig viele Kneipen (und noch wahnsinnigere Bierpreise). Es ist der historische Teil von Vancouver.
"Der Name stammt vom britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete. Das berühmteste Wahrzeichen des Stadtteils ist eine Dampfuhr {eine von weltweit zwei}. Der Ort wuchs rasch als sich eine Sägemühle und ein Seehafen ansiedelten. Schnell wurde es ein Handels- und Finanzzentrum." (geklaut aus: Wikipedia)





Was noch auf jeden Fall auf unserer Agenda steht sind das Hippieviertel Kitsilano,  ein Essen in Chinatown, eine Bustour durch Hastings und noch viiiieles mehr. Jetzt mal kurz noch was zu Hastings: Dort sollte man auf keinen Fall zu Fuß durchschlappen, da es ein wahnsinnig riesiges Ghetto ist. Jemand von hier hat uns erzählt, dass es das größte, abgefuckteste und drogenreichste Viertel von ganz Nordamerika sei. Die Prostituierten dort bestünden nur noch aus Haut, Knochen und Make-up und sollen auch bei -30 Grad im Minirock auf der Straße stehen. Alle Obdachlosen und Drogensüchtigen scheinen dort zu leben. Wir waren nur mal am Anfang davon,  haben dort aber schon so manche ziemlich zwielichtige Gestalt gesehen. Aussteigen wollen/sollen wir dort aber nicht, obwohl es  uns doch schon arg interessieren würde, was dort so abgeht und wie es dort genau ausschaut. Jahrelang wurde anscheinend nichts für die soziale Lage der Obdachlosen, psychisch Kranken und Arbeitslosen getan und erst seit den Winterspielen letztes Jahr scheint sich dort wenigsten ein bisschen was zu tun. Es ist schon ein krasser Gegensatz, wenn man sich im restlichen Vancouver oder auch nur zwei Straßen weiter umschaut und dort eigentlich alles so sauber und wohlsituiert ist...
Nun gut, zurück zu Erfreulicherem: Wir haben eine Wohnung gefunden, in die wir ab Samstag einziehen können!!! Die Vermieterin ist eine super süsse Musiklehrerin, die ursprünglich aus Russland kommt. Sie will uns auch bei der Jobsuche noch ein wenig helfen. Wir haben auch einen ziemlich witzigen Typen hier im Hostel kennen gelernt, der Kourosh heißt. Er meinte, dass hier immer Statisten für Filme gebraucht werden. Vll ist das mal ein Ansatzpunkt. Leider sind momentan auch viele Studenten hier unterwegs, die ebenfalls auf Jobsuche sind, aber vll haben wir ja Glück. :)


Ich hoffe, alle genießen in Deutschland noch den schönen Herbst. Man hört ja von 27 Grad (und wir sitezen hier im Regen mit 17 - wie unfair :D )!

Ach so: Hier noch zwei Youtubevideos von Kourosh bei denen wir echt Tränen gelacht haben...also zumindest bei dem letzen Video. Das erste ist das Original, das zweite die "andere" Version. Check it out!
 

 

Donnerstag, 22. September 2011

Da simma!


Hey folks,

Raincouver
nach nur neun Stunden Flug (ab London) sind wir dann endlich mal in Vancouver angekommen. Es war n ganz schöner Ritt bis hierher, aber es hat sich definitiv gelohnt. Wenn man hier mit der kanadischen Gelassenheit und Freundlichkeit konfrontiert wird, kommt man sich ein wenig vor, wie ein deutscher, gestresster Muffelkopf :D 



Die erste Tour durch Vancouver haben wir schon zu Fuß gemacht. Unglaublich, wie sauber hier alles ist!!! Insgeheim warte ich auch immer darauf, wenn ich mal auf den Boden asche, dass eine Klappe auf geht und ein kleiner Roboter mit Staubsauger raus kommt.



Die Kanadier selbst sprechen echt ein ziemlich gutes Englisch...naja, wenn man mal von den Asiaten absieht, die versuchen Englisch zu sprechen. Aber auch diese Verständigungs-probleme lassen sich mit einem netten Lächeln irgendwie aus der Welt schaffen.





 Momentan sind wir noch im HI Hostel Jericho Beach untergekommen. 3 Minuten vom Strand und mit einem wahnsinnigen Ausblick auf die Skyline.
Skyline Vancouver

HI Jericho Beach Hostel
Hier werden wir erstmal noch ein paar Tage verbringen und dann mal das Ding mit dem Couchsurfing versuchen. Zu unseren weiteren Projekten wird dann die Jobsuche gehören und natürlich ein trinkbares, bezahlbares Bier. 

Joar, so langsam beginnt hier wohl die Regenzeit. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet. Deshalb heißt die Stadt unter Einheimischen auch Raincouver. Ob es ein Zeichen war, dass das letzte Lied, das ich in Deutschland gehört hab von Travis "Why does it always rain on me"...? 

Jaha, so ist das. Im ersten Resumee ist Kanada wohl der alternative, linke Bruder der USA. Drückt uns mal die Daumen, dass die Jobsuche erfolgreich verläuft. See ya!

Montag, 19. September 2011

Waschgang starten

So, heute ist Tag X: Ab Frankfurt geht´s erstmal Richtung London und von dort direkt nach Vancouver. Wurde auch so langsam Zeit. Dieses ständige Rucksack aus- und wieder einpacken ("Wo war jetzt noch mal...?") hat etwas genervt. Ich bin ziemlich im Eimer. Wenig Schlaf *gääähn* und die letzten Tage waren erfüllt von "Das ist ja noch zu machen und das auch noch und den/die wollte ich ja nochmal sehen...". Aber jetzt geht´s endlich los! Jawohl!

Unterkommen werden wir erstmal im HI Hostel Jericho Beach. Direkt am Meer :]
Wer mag kann´s ja mal googlen.

Ab geht´s...

Donnerstag, 15. September 2011

"Auferstanden von den Toten...

...aufgefahren in den Himmel..."



Nach einer etwas ausgedehnteren Pause hier melde ich mich mal wieder zurück. Viele Konzerte konnte ich in letzter Zeit nicht mitnehmen. Lediglich zu Decapitated nach Trier habe ich es geschafft. Der Bericht hierüber entfällt aber leider.

Im Gegenzug habe ich eine kleine, vorübergehende Änderung im Gepäck:  Das nächste halbe Jahr wird dieser Blog schwerpunktmäßig unter dem Aspekt "Traveling" stehen. Das ganze läuft dann hier unter dem Label "Wäschekorb auf Abwegen" ^^

Wieso?

Ganz einfach: Alice begibt sich für ein halbes Jahr mit liebreizender Verstärkung ins Wunderland Kanada.

Ich hoffe natürlich auch dort über das ein oder andere Konzert schreiben zu können.

Los geht´s am 20.09., was ja schon in 5 Tagen (AAAH!) sein wird...Ich muss weg!

Samstag, 30. Juli 2011

Horse?, Watered and Colaris

Ok-ok, ich muss gestehen: Ich hab´s nicht mehr am Schreibtisch ausgehalten und musste doch wieder raus in die Gesellschaft.  Und was gibt es Schöneres, als diese Gesellschaft dann auch noch mit Musik zu verbinden? Und das auch noch ohne Eintritt! Und dann auch noch mit einen Abhol- und Heimbringservice... Glasklare Sache: Auf die Socken und los!


Unser zauberhafte Abend sollte unter dem Post-Rock-Stern in einer lauschigen Location in Karlsruhe, expliziter im Crazy-Kong stehen. War ich bis dato auch noch nie: Ein kleines, abgelegenes Häuschen mit Alt-68er-Charme. Naja, "Alt-68er" wenn man von der Videoleinwand im Hof und den doch schon gesalzenen Getränkepreisen (auch die wollen wohl nicht mehr von Luft und Liebe leben) absieht - aber sonst mit viel Liebe zum Detail gehalten und mit einem Wort zu beschreiben: gemütlich

Den Einstieg gaben dann die Jungs von Colaris.  Hatte die bisweilen noch nicht auf meinem Schirm und scheint sich wohl auch um eine jüngere Band zu handeln. Post-Rock aus Pirmasens in einer Drei-Mann-Kombo im rein instrumentalen Stil. Schöne Übergänge von ruhigeren Passagen zu ein wenig fetzigeren Riffes und wieder zurück. Ehrlich, harmonisch, teilweise sehr melodramatisch, technisch gelungen, ach...einfach ne feine Sache!

Die zweite Band kannte ich schon von einem Video, dass in meinen Internetkreisen kursierte. Was soll ich sagen? Gelungene Performance und nichts musikalisch geschönt in dem Video. Ich poste es einfach mal hier und überlasse es dem geneigten Leser diesmal, sich selbst ein Bild zu machen. Live muss ich allerdings sagen, dass die Beleuchtung doch etwas zu hell war für´s Ambiente (eigentlich auch schon bei Colaris). Ein bisschen Schade war das schon...




Ach so, ja! Da gab´s ja noch ne dritte Band: Horse? Hmmmmmmm...jaaaaa..alsoooo...Die hatte ich schonmal gesehen vor etlicher Zeit auf irgend so einem kleinen badischen Konzert. Damals fand ich sie gar nicht sooo übel. Im Vergleich zu den anderen zwei konnten sie aber meiner bescheidenen Meinung nach nicht mithalten. Sorry, aber nach zwei Liedern bin ich dann mal raus und hab mich lieber anderen Dingen gewidmet. "Schönheit" liegt ja bekanntlich auch im Auge des Betrachters oder so. Mein Ding war´s halt definitiv nicht.

Im Resümee war es ein entspannender Abend mit lieben Freunden und verzaubernder Musik (und der ein oder anderen Weißweinschorle). Um so weniger Bock hab ich jetzt natürlich, wieder an meinem Schreibtisch zu hocken und mir Wissen in den Kopf zu prügeln. Aber so ist das nun mal. Andererseits macht es ja das Lernen auch einfacher, wenn man sich mal fünf Minuten zurück lehnen kann und bei dem ein oder anderen Lied von genannten Bands in Erinnerungen schwelgen kann. Auch die Lernphase geht mal wieder rum. Rinjehauen! Amen.


Mittwoch, 29. Juni 2011

Death Feast Open Air

Schon isser wieder vorbei, der Zauber. Von Mittwoch bis Sonntag gab sich Madame mit ihrer illustren Runde die Ehre auf dem Death Feast. Wie auch letztes Jahr wieder eines der besten Festivals, das ich jemals besuchen durfte - sowohl in musikalischer, als auch in organisatorischer Hinsicht.
Aber erstmal zurück an den Anfang gespult:


Nachdem ich mittwochs noch flott eines dieser leidigen Referate an der Uni halten musste, die letzten Besorgungen gemacht und alle Mitfahrer einpackt waren, ging es dann endlich gegen 16 Uhr Richtung Schwarze Heide. Durch etliche Staus ausgebremst kamen wir schließlich mit Verspätung, aber noch vor Einbruch der Dunkelheit, an. Jetzt hieß es erstmal schleppen, denn ab diesem Jahr konnte man aufgrund der Vorfälle in Duisburg und den damit verbundenen verschärften Auflagen leider nicht mehr direkt am Auto zelten.

Glücklicherweise boten sich viele helfende Hände an, da einige von unserer Truppe bereits früher angereist waren. So blieb uns zwar das lange Anstehen für die Bändchen und dem damit verbundenen Zutritt zum Gelände nicht erspart, aber wenigstens kam schonmal der größte Teil unseres Gepäcks zu unserem Camp. Ging dann auch relativ flott mit dem Karten einlösen und so war dann auch die letzte Hürde gemeistert. Auf dem Campingplatz selber tobte nun schon die gute Stimmung: die Luft war erfüllt von Geschredder und Gekreische und im Kreis rennenden Menschen.


Nachdem wir uns dann häuslich auf dem Campingground eingerichtet hatten, ging´s dann erstmal ins Partyzelt. Dort tanzte bereits der ein oder andere Circle Pit zu fluffiger Musik á la Dying Fetus (natürlich im obligatorischen Suffocation-Stil). Während sich alle schon mehr oder weniger alkoholisch auf die kommenden Tage einstimmten, hatte ich die Gelegenheit für ein kleines Gespräch mit dem Sänger der Japanischen Kampfhörspiele. Es hat mich ja doch schon betroffen gemacht, dass sie sich auflösen... Er konnte meine Sorgen aber dahingehend beruhigen, dass es wenigstens noch ne Abschluss-CD gibt und sie sich jetzt bandintern noch viel lieber haben, als zu JaKa-Zeiten. Happy end also. So klang dann der erste Abend mit viel Whiskey-Cola, Musik und Gezappel aus...



Dementsprechend mies ging´s mir dann auch am nächsten Tag, aber bis zu MALEVOLENT CREATION und DISMEMBER musste ich ja auf jeden Fall durchhalten. Also: Ein paar Bands angeschaut und der verzweifelte Versuch, das Kopfweh mit Bier zu vertreiben (für alle Interessierten: Es hat leider nicht funktioniert). 

Und dann war es so weit: Nach EXHUMED legten dann MALEVOLENT CREATION los. Leider mit absolut mieserabelem Sound und von der Will to kill kam zu meinem Bedauern auch nicht sonderlich viel. Schade...naja, aber DISMEMBER wird das doch wieder rausreißen...hoffentlich...

Und was soll ich sagen, meine lieben Freunde: Sie gaben sich Mühe, oh ja! Viele Lieder von der Like an everflowing stream, aber leider nur soundtechnisches Gematsche. Ungefähr nach der Hälfte hab ich´s aufgegeben und bin etwas enttäuscht und fertig vom Vortag zu meinem Zelt getigert. Ich glaube, der Sänger wäre auch lieber gegangen, weil er sich während der Show kurz Richtung Mischpult verabschiedete und wohl ziemlich aufregte. Was soll´s, ich bin ihnen nicht böse. Schade ist es trotzdem ein wenig...

Dismember
Am nächsten Tag fühlte ich mich dafür wieder umso frischer und bereit zu neuen Schandtaten, schaffte es aber letztendlich erst zu FACEBREAKER. Nice!  Schöner Deathmetal mit Thrashelementen. Nach einer kurzen Pause (und einem kurzen Spaziergang mit Bier über den Campingplatz) ging´s dann wieder zu DISAVOWED, KATALEPSY, VOMITORY, PESTILENCE und natürlich dem Hammerabschluß GRAVE. Erfreulicherweise war der Sound an diesem Tag wieder um Längen besser und so wurden die Bands gebührend abgefeiert. Wirklich schön war´s!


Grave


Nach so einem gelungenen Konzerttag ging´s dann noch selbstverfreilich ein bisschen über den Campingground. Mit netten Leuten, den üblichen Hits wie "Hauptschule" von HGich.T, "Ficken, Geld, Drogen, Nutten" von Mushiflow, ect. und witzigen bis tiefgründigen Gesprächen (so tiefgründig wie sie in diesem Stadium des Alkoholkonsums nun mal sein können) wurde der Abend dann bis zu einer mir nicht mehr bekannten Uhrzeit abgerundet - aber wen interessiert denn auch schon die Zeit an so einem Abend?

Samstag Morgen hatte ich dann schon mit einen bösen, bösen Kater und Nackenschmerzen gerechnet, noch bevor ich die Augen richtig auf hatte. Aber siehe da: Nix! Das Fräulein war putzmunter und so konnte ich auch mit den anderen zu PIGHEAD, der ersten Band des Tages, gehen. Würdiger Einstieg, trotz Regen und mega Schlammschlacht, aber das hat den Spielkindern natürlich umso mehr gefallen ;)
Danach ging´s erstmal zurück zum Camp für ein leckeres Frühstück mit Bier, wie es sich gehört.

Krisiun
INHUMATE wäre eigentlich noch mal ein Grund gewesen vor die Bühne zu tackern, aber  zum dritten Mal hab ich sie mir dann mal getrost gespart und bin erst wieder KRISIUN. Die letzten Bierbestände wollten ja auch noch vernichtet werden und da ich am nächsten Tag ja mal wieder die Fahrerin spielen musste, wollte ich gegen Abend darauf verzichteten nochmal richtig Gas zu geben.
Ach so: KRISIUN, super Sache! Noch nie live gesehen, aber definitiv ein Brett.




Danach ging´s auch nur noch rund mit VADER und MORGOTH. VADER (holländisch für Vater ;))natürlich wieder 1 A und sogar Sothis haben sie gespielt, dieses Lied mit dem göttlichen Intro. Fein-fein!
Und jetzt kann ich auch endlich mal schreiben, dass MORGOTH "voll Porno" sind, denn während dem Auftritt, wurde eine Dame von ihrem Freund (?) lustig im Publikum durchgefin**rt. Als die dann kurz Pause machten, ging´s zwei Meter direkt weiter mit der gleichen Show....is ja fast wie bei den Hippies auf so nem Deathmetal/Grinsecore-Festival...freie Liebe...love and deathmetal...Vielleicht auch ne Abwandlung von "fuckfor forest" a la "fingered for Dosenbier"...? Naja, was auch immer. Solche Sachen scheinen ja irgendwie in der Tradition des Festivals zu liegen, wie man im Festivalheftchen über den Auftritt der JaKa vor ein paar Jahren lesen konnte.

Den Abschluss des immerhin fünfjährigen Festivalbestehens gaben dann  MISERY INDEX. Leider mit einem kleinen musikalischen Durchhänger, aber mir gefallen auch nicht alle Lieder. Trotzdem ganz nett und sie spielten auch The great depression und Retaliate. Mehr hab ich auch nicht verlangt.

Alles in allem wieder mal grandiose vier Tage mit netten Leuten, guter Musik, fairen Preisen und angenehmer Atmosphäre. Dann heißt es wohl hoffentlich für mich auch das nächste Jahr wieder:


Zum Schluss noch ein Wort: Ich verabschiede mich erstmal in die Sommerpause bzw. in die Klausurenphase. Ca ab Mitte August geht´s dann weiter...